Wenn du schon einmal den Begriff „Throwing a cocktail“ gehört hast, hast du dir vielleicht einen Tequila Sunrise vorgestellt, der an die Wand geschleudert wird, oder eine Margarita quer über den Boden. Um das gleich klarzustellen: Genau das ist damit definitiv nicht gemeint! Ein Cocktail zu „throwen“ ist eigentlich ein Begriff für eine Methode, ein Getränk zu mischen, die von Mixologen verwendet wird, wenn sie den Cocktail kühlen und mit Luft anreichern wollen. Außerdem sieht das ziemlich cool aus – wenn du also deine Gäste beeindrucken möchtest, könnte das die richtige Mixmethode für dich sein.
Wie man einen Cocktail throwt
Ein Cocktail zu throwen ist sanft und elegant und birgt weniger Risiko als das Shaken deiner Drinks. Es ist eine einfache, aber wirkungsvolle Methode mit enormer visueller Wirkung.
Zunächst brauchst du zwei Gefäße, zwischen denen du deinen Cocktail hin- und hergießt. Profis wählen meist Cocktailshaker, die sauberer ausgießen als Mischgläser, oder speziell zum Throwen entworfene Gläser. Wir empfehlen Cocktailshaker aus Blech-auf-Blech, die mit Abstand am einfachsten auszuschütten sind und dabei sehr schick aussehen – besonders der Ginza Gold Shaker.
Fülle einen Shaker zur Hälfte – das wird dein oberer Shaker sein – mit Eis, wobei du darauf achten solltest, nicht so viel hineinzutun, dass du beim Ausgießen die Kontrolle verlierst, aber genug, damit das Getränk gekühlt wird. Gib deine Cocktailzutaten in denselben Shaker und setze einen Julep- oder Hawthorne-Strainer in einem Winkel von etwa 45° auf. Dann kannst du die Flüssigkeit durch das Sieb aus dem Shaker ausgießen, sie aber darüber wieder zurückgießen.
Halte deinen oberen Shaker hoch über den Kopf und den zweiten Shaker in der anderen Hand tiefer unten, etwa auf Höhe der Taille, Hüfte oder Oberschenkel – je nachdem, was sich am angenehmsten anfühlt. Führe den unteren Shaker nach oben an den oberen heran und beginne mit dem Ausgießen, wobei du den unteren Shaker dabei so weit nach unten führst, wie es geht.
Warum throwen Barkeeper Cocktails?
Durch das Throwen werden Mischen und Kühlen gleichzeitig erledigt, sodass die verschiedenen Zutaten gründlich verbunden werden und das perfekte Getränk entsteht. Außerdem wird dem Cocktail Sauerstoff zugeführt, wodurch neue Aromen und Nuancen hervortreten, die zuvor nicht im Vordergrund des Geschmacks standen. Das kann auch die Textur und das Aussehen des Drinks beeinflussen. Ein Martini zum Beispiel wird beim Throwen leichter und schaumiger als beim Rühren oder Shaken und wirkt optisch klarer.
Welche Cocktails sollte man throwen?
Du kannst jeden Cocktail throwen, der auch geschüttelt werden kann. Einer der besten Aspekte des Throwens ist, dass du experimentieren kannst: Probiere aus, wie verschiedene Drinks reagieren, und finde heraus, welche du lieber gerührt, geschüttelt oder gethrowt magst. Besonders Cocktails auf Weinbasis (zum Beispiel mit Wermut) können vom Throwen profitieren, da der Belüftungsprozess diese Zutaten stark beeinflusst. Weitere Cocktails, die Barkeeper oft gerne throwen, sind:
- Negronis
- Manhattans
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Bei UrbanBar wissen wir weit mehr über Mixologie als nur das Throwen! Wir sind Experten in der Kunst, schöne Drinks zu kreieren, und möchten unser Wissen mit dir teilen. Deshalb kannst du jetzt an unseren Weiterbildungskursen zu Spirituosen teilnehmen, die alle online verfügbar sind und in deinem eigenen Tempo absolviert werden können – denn keinen Cocktail sollte man je hetzen.
Bild: Maksym Fesenko / Shutterstock.com
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